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YOGA IN DER PSYCHOTHERAPIE

Yoga geht in meinem Verständnis über die rein körperlichen Übungen hinaus und bildet vielmehr eine bewegungsorientierte meditative Praxis zur Stärkung von Körper und Geist. In der Vielfalt der Yogatraditionen und -stile habe ich mich selber einige Jahre im Hatha-Yoga geübt und war die letzten Jahre im Ashtanga-Yoga zu Hause. Eine herausfordernde Praxis die in meinem Alltag mittlerweile zunehmend von ruhigeren Übungen abgelöst wird.

Lassen Sie sich nicht von den vielen Bildern beweglicher Menschen und perfekter Yogaposen beeindrucken. Wenn es nur um die Flexibilität ginge, dann wären Sportler aus der Gymnastik die besten Yogis. Vielmehr wird im Yoga eine tiefe spirituelle Praxis durch Körperübungen, die Asanas, zum Ausdruck gebracht. Und das kann helfen zu sich selbst und zur eigenen Stärke zurück zu finden und den Genesungsprozess einer psychischen Erkrankung positiv zu beeinflussen.

Die gesundheitsfördernden Wirkungen des Yoga werden seit geraumer Zeit auch wissenschaftlich erforscht. In mehrjährigen Studien über die Stimmung und den Stoffwechsel in Zusammenhang mit der Yogapraxis konnte belegt werden, dass regelmäßige Übungen für ein ausgeglicheneres Gefühlsleben sorgen. Im Hinblick auf weit verbreitete Störungsbilder wie Ängste und Depressionen ein wichtigter Faktor.

Aus dem komplexen System mit vielen Traditionen und Techniken ist es allerdings problemlos möglich, einzelne Komponenten nach dem persönlichen Bedarf auszuwählen und zu praktizieren.

 

Gerne stehe ich bei Fragen zur persönlichen Yogapraxis beratend zur Seite.