Senior Yoga Klasse

YOGA IN DER PSYCHOTHERAPIE

Ziel der Psychotherapie ist es, Menschen mit psychischen Beschwerden eine individuell angemessene Behandlung zu bieten. So können die Potentiale der/des Einzelnen frei gelegt und ideal genutzt werden. Yoga verbindet komplementär- und schulmedizinische Elemente. Als integrierte Behandlungsmethode in die Psychotherapie kann Yoga den Genesungsprozess einer psychischen Erkrankung positiv beeinflussen.

Yoga ist in seinem Ursprung eine traditionelle indische Lehre, die verschiedene geistige und köperliche Übungen umfasst. Im Laufe der Zeit haben sich im Yoga verschiedene Linien herausgebildet. Als Weg zur Selbsterkenntnis wird der Begriff Yoga im Hinduismus verstanden. Die geistige Konzentration steht bei mediativen Traditionen des Yoga im Zentrum, während sich andere Traditionen vorrangig auf die körperliche Ebene und die Fitness fokussieren.

Gerne berate ich Sie im Rahmen der Psychotherapie zu den Möglichkeiten einer unterstützenden Yogatherpapie.

 
Yoga in der Natur

Positive Auswirkungen auf die Psyche

Die gesundheitsfördernden Wirkungen des Yoga werden seit geraumer Zeit wissenschaftlich erforscht. In mehrjährigen Studien über die Stimmung und den Stoffwechsel in Zusammenhang mit der Yogapraxis konnte belegt werden, dass regelmäßige Übungen für ein ausgeglicheneres Gefühlsleben sorgen. Im Hinblick auf weit verbreitete Störungsbilder wie Ängste und Depressionen kann Yoga als ein wirkungsvoller Stimmungsaufheller genutzt werden.

Körperübungen (sog. Asanas), Atem- und Meditationstechniken bilden die drei zentralen Praktiken im Yoga, die sich auf den Körper und den Geist auswirken. Wenn wir Yoga als einen integrativen Bestandteil in der Psychotherapie nutzen, kann regelmäßige Praxis nachweislich helfen, Depressionen und Angstzustände günstig zu beeinflussen.

Die persönliche Yogapraxis

Yoga ist ein komplexes System mit vielen Traditionen und Techniken. Es ist allerdings problemlos möglich, einzelnen Komponenten nach dem persönlichen Bedarf auszuwählen und zu praktizieren. Dadurch eignet sich eine Yogatherapie sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Je nach körperlicher Verfasstheit und persönlicher Neigung können im Yoga eine Vielzahl von Übungen kombiniert werden.

Damit Yoga zu einer positiven Erfahrung wird, ist es hilfreich, dass die Übungen auf die persönlichen Möglichkeiten zugeschnitten und ohne Leistungsdruck ausgeführt werden.

Yoga kann bei speziellen körperlichen oder mentalen Beschwerden angewendet werden. Mit der Ausführung der Asanas bietet Yoga nicht nur ein Muskeltraining, seine Bestandteile wirken sich günstig aus das gesamte körperlich-geistige System aus.

Yoga-Trainer/in