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Nahaufnahmen der Hände einer meditierenden Person beim Üben der Yoga-Pose Frieden

MEDITATION 

In meiner therapeutischen Arbeit spielt Achtsamkeitsmeditation eine wichtige Rolle.
Viele der Übungen stammen ursprünglich aus der buddhistischen Meditationstradition und wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts in psychologische und therapeutische Konzepte integriert.

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Programme wie die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) oder die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT) haben diese Praxis in eine weltanschaulich offene und wissenschaftlich untersuchte Form gebracht.

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Heute werden sie in vielen Bereichen der Psychotherapie eingesetzt.

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Meditation gilt oft als anspruchsvolle Praxis. Man denkt vielleicht an Menschen, die lange still auf einem Kissen sitzen und versuchen, nichts mehr zu denken.

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Tatsächlich geht es in der Meditation um etwas anderes.

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Es geht darum, sich dem eigenen Erleben zuzuwenden, ruhig, aufmerksam und ohne sofort etwas verändern zu müssen. Gedanken tauchen auf, Gefühle kommen und gehen, der Körper reagiert. Und all das darf zunächst einfach wahrgenommen werden.

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Gerade diese einfache Form des Daseins kann im Alltag überraschend wirkungsvoll sein.

Michael Bolte meditiert mit geschlossenen Augen, während er Yoga unterrichtet

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Vielleicht fragen Sie sich:
Wie soll mir Meditation bei meinen Problemen helfen?

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Ein wichtiger Punkt liegt im Umgang mit inneren Zuständen.

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Viele Menschen versuchen, unangenehme Gedanken oder Gefühle möglichst schnell loszuwerden. Sie analysieren, kämpfen dagegen an oder suchen nach der richtigen Lösung, damit der Zustand endlich verschwindet.

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Doch dieser dauerhafte Kampf hält viele Probleme oft erst aufrecht.

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Meditation übt eine andere Haltung: innehalten, wahrnehmen und einen Schritt Abstand gewinnen.

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Gedanken dürfen da sein, ohne dass wir ihnen sofort folgen müssen. Gefühle dürfen auftauchen, ohne dass wir sie sofort verändern müssen.

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Oft entsteht genau dadurch eine neue Erfahrung:
Innere Zustände bewegen sich weiter, wenn wir aufhören, sie ständig kontrollieren zu wollen.

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In der therapeutischen Arbeit nutze ich deshalb vor allem kurze, zugängliche Achtsamkeitsübungen. Kleine Meditationen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

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Mit der Zeit kann daraus eine neue Form des Umgangs mit sich selbst entstehen: mehr Ruhe, mehr Klarheit und ein größerer innerer Spielraum, auch in schwierigen Momenten.

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Oder anders gesagt:
Gedanken und Gefühle dürfen kommen und gehen, ohne dass sie sofort zum Problem werden müssen.

WIE HILFT MEDITATION?

Nahaufnahme der Hände einer meditierenden Frau beim Üben einer Yoga-Pose in Ruhe
Meditation: Dienstleistungen
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